
Die Sendung beginnt mit der Ankündigung, dass Barcelona im Jahr 2026 zur Welthauptstadt der Architektur ernannt wurde, eine Auszeichnung, die von der UNESCO und der Internationalen Architektenunion...
Die Sendung beginnt mit der Ankündigung, dass Barcelona im Jahr 2026 zur Welthauptstadt der Architektur ernannt wurde, eine Auszeichnung, die von der UNESCO und der Internationalen Architektenunion verliehen wird. Aus diesem Grund wird das Programm aus der Casa de la Arquitectura übertragen, einem markanten rationalistischen Gebäude, das früher der Verlag Gustavo Gili war und heute ein kulturelles Zentrum ist. Die Moderatoren begrüßen das Publikum und die Gäste, darunter den Bürgermeister von Barcelona, Jaume Collboni, und die Architektin Ninozka Juan.
Ein zentrales Element der Sendung ist die beeindruckende 3D-Modell der Stadt Barcelona, das im Maßstab 1:500 angefertigt wurde. Es besteht aus 1.204 Einzelteilen, die mit einem 3D-Drucker hergestellt wurden, und zeigt nicht nur Barcelona, sondern auch Teile von 14 umliegenden Gemeinden. Das Modell ist 84 Quadratmeter groß und wird täglich aktualisiert, um Veränderungen in der Stadt widerzuspiegeln. Besonders hervorzuheben sind 60 Gebäude, die besonders detailliert nachgebildet wurden. Die Chefarchitektin der Stadt, María Buigas, erklärt, dass das Modell nicht nur für Besucher beeindruckend ist, sondern auch für Stadtplaner und Architekten ein wichtiges Werkzeug darstellt, um räumliche Zusammenhänge zu verstehen. Sie beschreibt, wie Besucher oft zunächst vom Meer her auf die Stadt blicken und dann sofort ihr eigenes Zuhause suchen. Das Modell wird von speziell geschulten Mitarbeitern mit breiten Schaumstoffschuhen und einem speziellen Staubsauger sauber gehalten.
Im weiteren Verlauf der Sendung wechselt das Thema zur Kunst des Pfeifens. Die Moderatoren diskutieren verschiedene Techniken des Pfeifens, wie das Pfeifen mit den Fingern oder ohne, und erzählen Anekdoten, etwa von einem ehemaligen Torwart des FC Barcelona, der durch Pfeifen einen Gegner täuschte. Es wird ein kleiner Wettbewerb veranstaltet, bei dem drei Finalisten ihre Fähigkeiten zeigen: Pedro, ein junger Mann aus Kantabrien, der ohne Lippen pfeift; Fran Montes, der Daumen und Zeigefinger verwendet; und Alicia, eine Produzentin, die von ihrem Vater, einem Schäfer, das Pfeifen gelernt hat. Sie erklärt, dass in ihrer Familie jeder durch die Art des Pfeifens identifiziert werden kann und dass sie diese Fähigkeit auch in der Stadt nutzt, um Taxis zu rufen.
Ein Experte für Pfeifsprache, genannt "Silbo", erklärt, dass nicht jeder das Pfeifen erlernen kann, da es auch physiologische Voraussetzungen gibt. Dennoch können die meisten Menschen mit Übung eine gewisse Fertigkeit entwickeln. Das Publikum wird eingeladen, selbst zu pfeifen, und eine kubanische Zuschauerin zeigt eine ungewöhnliche Technik, bei der sie die Unterlippe verwendet.
Zum Abschluss wird auf die geplanten Aktivitäten im Rahmen des Architekturjahres hingewiesen, darunter über 1.500 Veranstaltungen in allen Stadtteilen Barcelonas. Die Moderatoren ermutigen die Zuhörer, die Casa de la Arquitectura zu besuchen und das beeindruckende Modell zu sehen. Die Sendung endet mit einem Ausblick auf weitere Themen, darunter ein Interview mit einem Autor und eine Diskussion über das Pfeifen als kulturelles Phänomen.