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Small-Cap Earnings Could Jump 20%. Plus, a Beer Mystery.
28m 8s

Small-Cap Earnings Could Jump 20%. Plus, a Beer Mystery.

Episode Snapshot

**Key Points** 1....

Quick Summary

Key Points

  • Jill Carey Hall von BofA Securities prognostiziert für 2026 eine starke Erholung von Small-Cap-Aktien, basierend auf erwartetem überdurchschnittlichem Gewinnwachstum und attraktiven Bewertungen.
  • Die Aktien von Constellation Brands sind aufgrund rückläufiger Bierverkäufe unter Druck, wobei makroökonomische Sorgen und Einwanderungsängste innerhalb der hispanischen Kundschaft als Hauptgründe diskutiert werden.
  • Die Wall-Street-Analyse zu Constellation untersucht das Konzept des "Überholens" ("lapping") negativer Einmaleffekte, was bei Stabilisierung der Lage zu einer Rückkehr zum Wachstum führen könnte.
  • Der Podcast-Host korrigiert einen früheren Fehler bezüglich der Isotope Uran-235 und Uran-238 und betont die Bedeutung von Genauigkeit.

Summary

Der Baron Streetwise Podcast behandelt zwei Hauptthemen: die Aussichten für Small-Cap-Aktien und die Herausforderungen des Brauereiunternehmens Constellation Brands. Die Strategin Jill Carey Hall argumentiert überzeugend für eine Renaissance von Small Caps im Jahr 2026. Nach über einem Jahrzehnt der Unterperformance sei ein Zyklus der Outperformance fällig. Der Schlüssel liege im erwarteten Gewinnwachstum von etwa 20 %, das das der Large Caps übertreffen soll. Dies werde durch eine Erholung der verarbeitenden Industrie, positivere Unternehmensprognosen und sinkende Leitzinsen begünstigt, von denen kleinere Unternehmen mit ihrer höheren Verschuldung besonders profitieren. Historisch führte solch eine Konstellation in etwa 75 % der Fälle zu einer Outperformance.

Das zweite Thema analysiert den Kursrückgang von Constellation Brands, dem US-Vermarkter der Biermarken Corona und Modelo. Nach Jahren starker Outperformance ist der Aktienkurs deutlich gefallen, was auf einen Rückgang der Bierverkäufe zurückgeführt wird. Da mehr als die Hälfte der Bierkunden hispanisch ist, werden makroökonomische Sorgen und insbesondere Ängste vor Einwanderungsrazzien (ICE-Aktivitäten) als Gründe für zurückgehende Sozialtreffen und damit geringeren Bierkonsum diskutiert. Die Wall-Street-Logik argumentiert, dass die schlimmsten Auswirkungen möglicherweise bereits eingepreist sind. Das Konzept des "Überholens" ("lapping") beschreibt, dass nach einem einmaligen negativen Ereignis und einer daraus resultierenden niedrigeren Basis das Unternehmen im Folgejahr wieder Wachstum melden könnte, sobald dieser Effekt überwunden ist. Das Management bestätigte regionale Unterschiede in den Verkäufen in Abhängigkeit vom hispanischen Bevölkerungsanteil und der lokalen Einwanderungspolitik, blieb aber vage. Während einige Anleger auf eine Erholung hoffen, bleibt Barclays skeptisch und sieht dies eher als Handelsidee denn als langfristiges Investmentthema. Abschließend korrigiert der Host einen früheren wissenschaftlichen Fehler zu Uranisotopen und dankt den aufmerksamen Hörern.